Feier des Fronleichnamsfestes in Gemeinde und Pfarrei

Borna/Limbach-Oberfrohna/Wechselburg (28.05.2026). Das Hochfest des Leibes und Blutes Christi, das die katholische Kirche 60 Tage nach Ostern feiert, ist hierzulande unter dem Namen Fronleichnam bekannt. Die Bezeichnung geht auf „vrone lichnam“ – „des Herrn Leib“ – zurück. „Fro“ war das mittelhochdeutsche Wort für „Herr“. Weltweit erinnern sich Katholikinnen und Katholiken daran, dass Jesus ihnen das Abendmahl hinterlassen hat. Das wird eigentlich auch am Gründonnerstag gefeiert, aber wegen des Todes Jesu am Karfreitag eher verhalten.

Im Mittelpunkt dieser Feierlichkeit steht die Heilige Messe mit Prozession. Dabei wird das Allerheiligste in einer Monstranz, einem kostbaren Schaugefäß für die Hostie, durch die Straßen getragen. Es ist ein öffentliches Bekenntnis des Glaubens. Die Gläubigen bekunden, dass Gott sie auf ihrem Weg begleitet, und bitten ihn um seinen Segen.

Deshalb sind am Donnerstag, dem 4. Juni 2026, um 18:00 Uhr alle Mitglieder der Gemeinde Borna/ Frohburg und Interessierte in die katholische Kirche St. Joseph nach Borna zum Festgottesdienst eingeladen. Die Prozession führt die Monstranz mit der als „Brot des Lebens“ verehrten Hostie unter einem Baldachin betend und singend zum Altar an der Mariengrotte im Garten. Im Anschluss gibt es ein Gemeindefest.

Hinweis:
* Am Freitag, dem 5. Juni, ist um 9:00 Uhr keine Heilige Messe in Borna.

Die zentrale Feier des Fronleichnamsfestes für die Pfarrei Hl. Edith Stein findet am Sonntag, dem 7. Juni, um 10:30 Uhr in Wechselburg statt. Im Anschluss an den Festgottesdienst in der katholischen Basilika Heilig Kreuz startet die Prozession. Danach gibt es ein gemeinsames Pfarreifest.

Hinweise:
* Jeder Gast ist herzlich eingeladen, einen Anteil für das Buffet mitzubringen! Gern werden Salate, Kuchen oder Obstspenden angenommen!
* Bitte bilden Sie ggf. Fahrgemeinschaften, da die Parkplätze im Umkreis beschränkt sind.
* An diesem Sonntag finden keine Heilige Messen in den übrigen Gemeinden der Pfarrei statt.

Foto: Philipp Ramm