
Borna (22.02.2026). Der Freistaat Sachsen begeht vom 14. Dezember 2025 bis 12. Dezember 2026 ein landesweites „Jahr der jüdischen Kultur“ – 100 Jahre nach Gründung des ersten sächsischen Landesverbandes der jüdischen Gemeinden. Mit Projekten, Veranstaltungen und Ausstellungen werden die reichhaltige jüdische Geschichte und Kultur sowie das jüdische Leben in Sachsen, deren Beitrag zu Vergangenheit und Gegenwart des Landes, aber auch deren Verluste sichtbar und einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Jüdische Kultur und Geschichte sollen als selbstverständlicher Teil der Kultur und Geschichte Sachsens verstanden werden. Weitere Informationen gibt es im Internet unter: https://tacheles.sachsen.de
Im Rahmen des landesweiten Themenjahres TACHELES 2026 beteiligt sich auch die Stadt Borna mit mehreren Veranstaltungen daran: Die Mediothek lädt am Sonntag, 1. März, um 16:00 Uhr zu einer besonderen musikalischen Lesung unter dem Motto „Wodka ist immer koscher“ ein. Küf Kaufmann erzählt fröhlich, melancholisch und hintersinnig von seinem Leben zwischen dem Asowschen Meer und Sachsen – voller Liebe, Kunst und Humor. Begleitet wird der Nachmittag vom Koscher Duo mit Piano und Saxophon. Ab 15:00 Uhr gibt es Kaffee und Kuchen. Karten sind vorab in der Mediothek erhältlich. Barrierefreier Eingang über die Teichstraße.
Das Museum eröffnet am Dienstag, 10. November, die Sonderausstellung unter dem Titel „Das ist euer Zuhause, das in Flammen aufgeht“. Diese widmet sich dem Leben von Ruth Rose, einem 13-jährigen jüdischen Mädchen, das als einzige ihrer Familie den Holocaust überlebte. Die Ausstellung wird überraschen und zum Nachdenken anregen. Dabei geht sie neue Wege in der Vermittlung – und erobert auch den Stadtraum. Ergänzt wird das städtische Programm am Freitag, 13. November, um 19:30 Uhr durch eine Kurzfilmnacht im Stadtkulturhaus.

